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sis-a Sustainable Information Society Austria
 

Informationsgesellschaft und nachhaltige Entwicklung

Information, Kommunikation und Wissen haben in den letzten beiden Jahrzehnten rasant an Bedeutung gewonnen und in den westlichen Industrieländern einen tiefgreifenden sozioökonomischen Wandel ausgelöst. Angetrieben von den Möglichkeiten neuer Informations- und Kommunikationstechnologien (IKTs) entwickeln wir uns zu einer Informationsgesellschaft, in der Satelliten, Glasfaserkabel und mobiler Datenfunk mit all seinen elektronischen Endgeräten zum "zentralen Nervensystem" werden.

Die technologische Entwicklung setzt aber immer auch gesellschaftliche Entwicklungen in Gang: Die Informationsgesellschaft verändert die bisherigen Raum-, Zeit- und Informationsstrukturen, das gesellschaftliche Zusammenleben und den Ressourcenverbrauch. Das dadurch entstehende Spannungsfeld zwischen der "Information Society" und der "Sustainable Society" wird jedoch noch sehr wenig zum Thema gemacht. Vielmehr werden IKTs in weiten Kreisen von Politik und Wirtschaft sehr einseitig als "saubere" Zukunftstechnologien dargestellt.

Der durch die Digitalisierung ausgelöste Strukturwandel, die dadurch auftretenden Folgen für die Umwelt und soziale Ungleichheiten zeigen ein weitaus ambivalenteres Bild der Informationsgesellschaft:

Damit die Herausforderungen von heute zu Chancen von morgen werden, müssen wir die Informationsgesellschaft ökologisch verträglich und sozial gerecht gestalten: Sie muss zu einer nachhaltigen Informationsgesellschaft werden.

Sieben Herausforderungen bis zum Jahr 2020: Lösungen für eine nachhaltige Informationsgesellschaft müssen jene gesellschaftlichen Trends berücksichtigen, die auf uns zu kommen, zum Beispiel die Alterung und Individualisierung der Gesellschaft.

Inhaltsverzeichnis

Informationsgesellschaft und nachhaltige Entwicklung
Strukturwandel zur Wissensökonomie Strukturwandel zur Wissensökonomie
Mehr Ressourcenverbrauch Mehr Ressourcenverbrauch
Die "neue Freiheit" Die "neue Freiheit"
Sieben Herausforderungen bis 2020
 
Diese Veranstaltung wird vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft und der Telekom Austria unterstützt.