sis-a Sustainable Information Society Austria
 

Digitale Haushalte & Nachhaltiger Konsum

Ergebnisse und Empfehlungen aus dem Arbeitskreis 2:

E-Commerce für einen nachhaltigen Konsum?

Potenziale:

  • sind vom Produkt abhängig
  • dematerialisierter Handel mit Informationen
  • Verringerung der Verkehrsströme
  • Produktinformationen für einen Fair bzw. "Transparent" Trade

Hemmnisse:

  • bisherige E-Commerce-Formen: Versandhandel mit neuer Inputschiene - "alter Hut"
  • Nachhaltigkeitsproblem: schnelle, billige, bequeme und leicht verfügbare Konsumquelle
  • Sicherheitsmängel im Netz
  • Skepsis bei Konsumenten
  • haptisches reales Einkaufserlebnis bevorzugt
  • mangelnde Innovationen bei E-Commerce-Angeboten

Schritte:

  • Bereitstellung umfassender Produktinformationen
  • Ethik, Soziales, Umwelt, Wellness als neue Imagefaktoren für Services
  • Immaterieller E-Commerce mit Informationen, Produktion vorort (z.B. Bücher, Musik)
  • grundlegende Bedeutung bisher offen!

Teleworking als dezentrale Arbeitsform

Potenziale:

  • Flexiblere Arbeitsform
  • Zeitersparnis durch wegfallende Arbeitswege
  • Mobilitätseinsparungen
  • Lokale Telearbeitszentren in peripheren Regionen

Hemmnisse:

  • Vermischung von Wohnen, Freizeit und Arbeit
  • persönliche Komponente: hohes Maß an Selbstverantwortung und Disziplin notwendig
  • fehlende soziale Kontakte zu Mitarbeitern
  • Rebound Effekte: Ressourcen für Home-Office
  • Arbeiten im Grünen: Zersiedelung & mehr Mobilität
  • "Call-Center"-Problematik
  • Unterlaufen von arbeitsrechtlichen Standards

Schritte:

  • betreute Pilotprojekte (z.B. BMLFUW)
  • Freiwilligkeit als Grundvoraussetzung
  • High-Tech für die Peripherie als Grundvoraussetzung
  • lokale Arbeitszentren als für ländliche Regionen
  • Anpassung des Arbeitsrechts an neue Arbeitsformen

Intelligente Dienste und E-Contents

Potenzial:

  • gemeinsame Standards hinsichtlich Software & Contents
  • Multifunktionsgeräte, modular aufgebaut
  • Mieten statt besitzen: Dienstleistung "elektronische Datenverarbeitung"
  • benutzerbezogene Dienstleistungsangebote
  • Open Source Software und Contents vs. Digital Rights Management als Verwertungsrecht für E-Contents

Hemmnisse:

  • SPAM
  • fehlende Benutzerorientierung der Applikationen
  • Monopolartige Strukturen im Softwarebereich
  • zwingendes Hardware-Upgrading durch rasante Softwareentwicklung
  • kurze Nutzungszyklen im Hardware-Bereich
  • Zugangserschwernisse zu Software & Contents, Digital Rights Management

Schritte:

  • Software-Standards für low-level Hardware
  • Angebot von frei zugänglicher Open-Source-Software und Open-Source-Contents
  • verbesserter Konsumentenschutz hinsichtlich E-Security und Privacy-Policy
  • Benutzerorientierung für die Akzeptanz von Applikationen entscheidend
  • Ressourcenbesteuerung und Besteuerung externer Kosten

Symposium SISA 2002

Symposiumprogramm
Teilnehmer und Teilnehmerinnen
Eröffnung und Impulsreferate
Arbeitskreise
Empfehlungen von SISA 2002
Innovative Unternehmensstrategien im IT-Businiess Innovative Unternehmensstrategien im IT-Businiess
Digitale Haushalte & Nachhaltiger Konsum Digitale Haushalte & Nachhaltiger Konsum
Impulse aus Politik und Verwaltung Impulse aus Politik und Verwaltung
 
Diese Veranstaltung wird vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft und der Telekom Austria unterstützt.